Der Bewährungshelfertag
eine gemeinsame Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer/innen (ADB) und 

dem DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

ADB DBH-Fachverband
Mit dieser Fachtagung soll ein breiteres Verständnis für die Tätigkeit der Bewährungshilfe, die sowohl einen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung als auch eine Resozialisierungshilfe für Straftäter leistet, geweckt werden. Sie richtet sich sowohl an die Fachkräfte, kooperierende Berufsgruppen und auch die Öffentlichkeit – wie interessierte Bürger und die Presse. Sie soll ermuntern, sich mit dem Berufsfeld auseinanderzusetzen und soll auch Fragen und Anregungen ermöglichen.

3. Bewährungshelfer – Tag 2011
am 12. - 13.05.2011 in Berlin

Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastr. 12-16, 10785 Berlin

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Landesvertretung NRW  Landesvertretung NRW in Berlin  LV NRW, Hiroshomastr. 12-16 Wegbeschreibung zur Landesvertretung NRW

Von der Bewährungshilfe zum ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Im Fokus des 3.Bewährungshelfer-Tages stand die Tätigkeit des ambulanten Sozialen Dienstes (aSD) in Nordrhein-Westfalen. Die Organisationsentwicklung wurde aus der Sicht des Justizministeriums und der Landesarbeitsgemeinschaft dargestellt. Über die Lebenslagen der Klientel der Bewährungshilfe und die Notwendigkeit der Datenerhebung wurde aus der Sicht der Sozialforschung und der Gesellschaftspolitik referiert. Im weiteren Verlauf der Tagung wurden die Übergänge zwischen dem Strafvollzug und der Nachsorge bezüglich der beruflichen Wiedereingliederung und der Notwendigkeit der Netzwerkbildung - auch bezogen auf die erhebliche Anzahl von suchtkranken Straffälligen - problematisiert. Schließlich wurde eine aktuelle Rückfall­untersuchung in Bezug auf Straftäter, die als besonders gefährlich eingeschätzt wurden, vorgestellt. Am zweitenVeranstaltungstag wurden Arbeitsgruppen angeboten, um die referierten Themen zu vertiefen und um weitere Fragestellungen zu erörtern. Dabei haben Mit­arbeiter/innen des aSD in Nordrhein-Westfalen exemplarisch zu den Themenbereichen der Workshops aus ihrer beruflichen Praxis vorgetragen und mit den Teilnehmenden diskutiert. Die folgenden Themenbereiche wurden in den Workshops erörtert:

- Lebenslagen der Klientel der Bewährungshilfe
- Übergangsmanagement zur beruflichen Wiedereingliederung
- stark rückfallgefährdete Straftäter
- Gruppenarbeit mit Probanden der Bewährungshilfe
Der 3. Bewährungshelfer-Tag schloss mit einer gemeinsamen Erklärung der Berufs- und Fachverbände ab.

Die Fachtagung fand am 12.-13.05. in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastraße 12 – 16, 10785 Berlin statt.

 

Die Veranstaltung wurde unterstützt von

Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen

Landesarbeitsgemeinschaft des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz NRW

Beiträge der Referenten: 

Donnerstag, den 12.05.2011

Begrüßung durch die Veranstalter

Prof. Dr. Heinz Cornel

 Grußwort des Justizministers des Landes Nordrhein-Westfalen

Thomas Kutschaty

 Neue Organisationsstrukturen in Nordrhein-Westfalen

Prof. Dr. Michael Kubink, Justizministerium NRW

 Der ambulante Soziale Dienst aus der Sicht der Landesarbeitsgemeinschaft

Herbert Fila, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft des Ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz NRW

 Lebenslagen der Klientel der Bewährungshilfe

Dr. Dietrich Engels, Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln

 Berufliche Wiedereingliederung von (ehemaligen) Strafgefangenen: Lästige Pflicht? Vergebliche Liebesmüh‘? Lohnende (Zusammen-)Arbeit?

Wolfgang Wirth, Kriminologischer Dienst in NRW, Düsseldorf

 Übergänge für suchtkranke Straffällige in vernetzte Hilfestrukturen – lohnenswerte Perspektiven als Rückfallprophylaxe

Dr. Martin Reker, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld

 Rückfallgefährdete Straftäter – Ergebnisse einer Untersuchung von Sicherungsverwahrten

Dr. Michael Alex, Ruhr-Universität Bochum

Freitag, den 13.05.2011

WS 1:

Lebenslagen der Klientel der Bewährungshilfe

1) Birgit Heymann (aSD Siegen); 2) Reinhard Schweinsberg (Verfahrenspflegestelle Soziale Dienste NRW / SoPart); Moderation: Gaby Gauer (aSD Dortmund)

 

WS 2:

Übergangsmanagement zur Integration Inhaftierter

1) Dr. Martin Reker, 2) Bernd Kottrup (aSD Münster) und Rudolf Baum (Justizvollzugsschule Wuppertal), Moderation: Herbert Fila (aSD Dortmund)

 

WS 3:

Stark rückfallgefährdete Täter / Intensive Betreuungsformen

1) Dr. Michael Alex (Ruhr-Universität Bochum); 2) Martin Kuhnigk und Eric Steingrüber (aSD Köln / Ambul. Intensive Betreuung (AIB)) 3) Bernd Wich (aSD Essen) und Peter Hornung (aSD Essen); Moderation: Heike Willeke (aSD Essen)

 

WS 4:

Gruppenarbeit mit besonderen Problemgruppen

1) Volker Schattenberg (Brücke Dortmund / AAT), 2) Uli Bomba (aSD Ahlen / Gruppentraining "Leben in der Balance"), Moderation: Frank Andres (aSD Dortmund)

Gemeinsame Abschlusserklärung der ADB und des DBH-Fachverbandes zum Bewährungshelfer-Tag 2011

Bewährungshelfer - Tag 2009
08. - 09.03.2009 in Berlin
Niedersächsische Landesvertretung
Niedersächsische Landesvertretung in Berlin
Podium des Bewährungshelfertages 2009: Holger Gebert (ADB) und Peter Reckling (DBH) Bern Busemann, Justizminister in Niedersachsen Vortrag von Prof. Körner Leiter des Justizsozialdienstes in Nidersachsen, Herr von der Beck ADB-Vorsitzender Hans Gerz
Diashow auf Flickl
Im Fokus des 2.Bewährungshelfertages stand der verantwortungsvolle Umgang der Institution Bewährungshilfe mit jugendlichen Straffälligen. Zu Beginn sprach der Schirmherrschaft der Fachtagung, der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann. Prof. Jürgen Körner führte in die pädagogische Arbeit in Zwangeskontexten ein. Der Ambulante Justizsozialdienst Niedersachsen (Organisationsbegriff für die Arbeitsbereiche Bewährungshilfe, Gerichtshilfe und Führungsaufsicht in der Justiz) stellte sich mit dem Arbeitsschwerpunkt Jugend vor. Dabei wurden die Tataufarbeitung mit straffälligen Jugendlichen in Göttingen und die präventive Arbeit in Schulen in Salzgitter vorgestellt. In einem weiteren Schwerpunkt wurden exemplarisch die Arbeit mit Drogen- und Alkoholkonsumenten und die berufliche Integration durch Kooperationspartner von der Jugendbewährungshilfe in Berlin dargestellt. Die Notwendigkeit des koordinierten und verantwortungsvollen Übergangs aus der Haft zur Nachbetreuung wurde anhand der Jugendstrafanstalt Hameln erläutert, ebenso wie der Umgang mit rechtsextremen Tätern und der Aussteigerhilfe in Niedersachsen.
Dokumentation der Beiträge der Referenten:

Presseerklärung des Niedersächsischen Justizministeriums:


Bewährungshelfer - Tag 2007
19. - 20.11. 2007 in Berlin
Rathaus Schöneberg /
Senatsverwaltung für Justiz
Rathaus Schöneberg - Tagungsort am 19.11.07

Erfolgreiche Durchführung des Bewährungshelfertages 2007

Am Bewährungshelfertag nahmen 150 Fachleute aus vielen Regionen Deutschlands teil. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Alfred Hartenbach, und die Justizsenatorin von Berlin, Gisela von der Aue, begrüßten am 19. November 2007 die Teilnehmer/innen. Frau von der Aue führte aus: „Die Bewährungshilfe ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Rechtssystems. Im Bestfall ist sie sowohl Garant für die Sicherheit der Bevölkerung als auch Resozialisierungshilfe für Straftäter. Ich freue mich, zum Bewährungshelfertag 2007 viele Experten und Praktiker versammelt zu sehen, deren verantwortungsvolle gesamtgesellschaftliche Aufgabe gar nicht genug geschätzt werden kann.“ Der Bewährungshelfertag wurde vom DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer/innen (ADB) veranstaltet.

 

Dokumentation der Beiträge der Referenten

 

Pressemeldung

  

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer/innen (ADB) www.bewaehrungshilfe.de

DBH - Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

www.dbh-online.de

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